Märkt


1169 wird Märkt als „Matro“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Hauptteil des Dorfes lag im Überflutungsbereich des bis Mitte des 19. Jahrhunderts mäandrierenden Rheins. Aufgrund der häufigen Überflutungen war Märkt immer ein kleiner Ort und seine Bürger auch nie sehr vermögend. Sie lebten überwiegend vom Fischfang. Märkt war also, im Gegensatz zu den anderen eingemeindeten Orten wie Ötlingen und Haltingen, die Rebdörfer waren, ein Fischerdorf.

Märkt ist ein gern besuchtes Naherholungsörtchen mit einer Kirche, in der wertvolle Fresken zu bewundern sind, und vor allem einer guten Gastronomie. Ein wichtiger Einschnitt in die Entwicklung des Dorfes stellte die Fertigstellung des Stauwehrs in den zwanziger Jahren dar.

Der Fischfang war schon vorher immer unbedeutender geworden. Die Märkter arbeiteten auswärts oder in den wenigen landwirtschaftlichen Betrieben. In der Zwischenzeit wurde in Märkt ebenfalls Industrie angesiedelt und verfügt über ca. 500 Arbeitsplätze.

Heute zeigt sich Märkt als schmuckes Dörfchen mit ca. 850 Einwohnern, die ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl aufweisen.
Seit 1995 ist das Stauwehr als Verbindungsweg für Fußgänger und Radfahrer nach Frankreich geöffnet.

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