Ausstellungen


Weil Welt Weit

Weil Welt Weit. Weiler Spuren in der ganzen Welt

13.10.2019 - 26.7.2020

Die Stadt Weil am Rhein ist weltweit vernetzt. Die Ausstellung beschäftigt sich mit "Weiler Produkten", sowohl früher als auch heute. Was ist "Made in Weil " ? Dieser Frage wurde nachgegangen und allerlei Kuriositäten sowie spannende Objekte entdeckt. Beleuchtet werden verschiedene Themenbereiche wie Industrie, Wissenschaft, Kultur und Sport. Eine wichtige Rolle spielen die politischen Verbindungen ins In- und Ausland wie die Partnerstädte Huningue (Frankreich), Bogner Regnis (Groß-Britanniern) und Trebbin (Brandenburg). Viele berühmte Persönlichkeiten stammen zudem aus Weil und haben es in der "Welt" zu Erfolg gebracht. Darüber hinaus besteht für viele Auslands-Weiler immer noch eine starke Verbindung in die alte Heimat. All diese Aspekte werden in der Ausstellung behandelt. Der Weiler Wein als Erfolgsgeschichte und die Tram 8 als grenzüberschreitende Verbindung werden ebenfalls in Szene gesetzt. Für Kinder wird ein spezielles pädagogisches Begleitprogramm geboten. Mit einem Museumskoffer können Kinder um die Weltreisen.

Vernissage am 13.10.2019 um 11.15 Uhr im Museum am Lindenplatz

Sur l'autre rive - Am anderen Ufer im Kulturzentrum Kesselhaus, Atelier 5, Weil am Rhein

04.01. - 08.03.2020

Eine grenzüberschreitende, deutsch-französische Ausstellung.
Im Jahr 369 besuchte der römische Kaiser Valentinian I. anlässlich einer längeren Inspektionsreise zu den neu errichteten Befestigungsanlagen entlang des Rheins die spätantike Festung auf dem heutigen Breisacher Münsterberg. Es ist der einzige historisch sicher bezeugte Aufenthalt eines römischen Kaisers der Spätantike im Gebiet des südlichen Oberrheins. Hier begegneten sich Römer und Alamannen und nahmen die jeweils benachbarte Kultur und Bevölkerung „am anderen Ufer“ auf unterschiedliche Weise wahr. Im Rahmen eines von der EU geförderten INTERREG V – Projektes widmen das Alamannen- Museum Vörstetten und seine Partner dieser Zeit vor 1650 Jahren eine grenzüberschreitende archäologische Wanderausstellung, die bislang in Freiburg und Biesheim (Elsass) gezeigt wurde und abschließend im Mai nach Straßburg wandert. Als aktuelle Bestandsaufnahme zur Erforschung des südlichen Oberrheins im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. präsentiert sie sowohl altbekannte als auch erst vor kurzem gewonnene Grabungsergebnisse aus dem Elsass sowie aus Mittel- und Südbadens.
Öffentliche Führungen
deutsch: 12.01.2020, 19.01.2020, 16.02.2020, 8.03.2020
französisch: 26.01.2020, 23.02.2020
Gruppenführungen auf Anfrage unter: info@alamannen-museum.de
Aktionswochenende „Alles alamannisch“
Atelier 5, Kulturzentrum Kesselhaus & Museum Weiler Textilgeschichte
Sa 08.02.2020, 14:00-18:00 Uhr
So 09.02.2020, 11:00-18:00 Uhr
Handwerksvorführungen in historischer Tracht: Schmieden, Töpfern, Spinnen,
Schmuckbasteln u.v.m. Bewirtung vor Ort mit spätantiken Snacks. Kinderprogramm.
Informationen zu den Terminen in Weil am Rhein im Städt. Kulturamt:
07621/704412 (nur vormittags) oder kltrmtwl-m-rhnd

Städtische Galerie Stapflehus
100 Jahre Bauhaus - Form und Funktion (Schulkunst-Ausstellung)

25.01.-23.02.2020

Im letzten Jahr feierte das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum. Daher lautet das SCHULKUNSTMOTTO auch 2020 „Form und Funktion – 100 Jahre Bauhaus“. Schüler/innen aller Schularten der Landkreise Lörrach und Waldshut beschäftigten sich mit den Ideen und Werken der Bauhaus-Künstler. Architektur, Design, Malerei, Zeichnungen: Das künstlerische Potenzial aller Altersklassen ist faszinierend und sehenswert.
Die Schulkunst-Ausstellungen finden in ganz Baden-Württemberg statt, die Themen wechseln alle zwei Jahre. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums für Bildende Kunst und intermediales Gestalten (www.lis-zkis.de).
Öffnungszeiten: Samstag 15 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertag 14 bis 18 Uhr
Und nach Vereinbarung
Städtische Galerie im Stapflhus, Bläsiring 10 / D-79576 Weil am Rhein
www.stapflehus.de

Museum Weiler Textilgeschichte
"Knopf dran" - Sonderausstellung

bis 05.07.2020

Die Sonderausstellung "Knopf dran" beschreibt die spannende Geschichte des zumeist wenig beachteten Knopfes, die vor etwa 6000 Jahren begann. Aus der Epoche der Jungsteinzeit sind runde Objekte aus Stein mit geometrischen Mustern bekannt, die zunächst aber als Schmuck und nicht zuletzt als Zeichen des Wohlstands dienten. Erst im Spätmittelalter kam die praktische Verschlusstechnik aus dem Orient nach Europa, wo sie die Mode revolutionierte und neue Berufszweige hervorbrachte.
Ob Knöpfe aus Perlmutt, Rosenholz, Hirschhorn oder mit Stoffbezug - die Ausstellung zeigt die Vielfalt der Materialien auf, aus denen Knöpfe hergestellt werden, ebenso wie schöne, dekorative "Schmuck"stücke, welche der Kleidung und dem Träger eine besondere Note verleihen.
Ein Teil der Knopf-Ausstellung ist der hier ehemals ansässigen Knopfindustrie gewidmet. Ein Kapitel beleuchtet die Geschichte der "Chnopfi", der Firma Raymond in Lörrach, deren Anfänge auf die Herstellung von Druckknöpfen zurückgehen. Zahlreiche Objekte zeigen die Entwicklung und die historische Produktpalette des Lörracher Unternehmens.
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Tel: 07621/704416, skrnwl-m-rhnd, www.museen-weil.de

"Man sollte den Ereignissen nichts übel nehmen"

bis 06.02.2020

CEAAC Strasbourg

Galerie Underground

Galerie Underground - Rolf Frei, Eimeldingerweg 16, Weil am Rhein, www.underground-galerie.de

Galerie Hanemann
Gemälde- und Skulpturenausstellung

von 20 verschiedenen Künstlern in der Galerie Hanemann
Galerie Hanemann, Mi - Fr:14:00-17:00 Uhr, Sa + So:13:00-18:00 Uhr, Dorfstr. 107, Ötlingen
www.kunstdruckwerkstatt.de

Vitra Design Museum Gallery
Typologie. Eine Studie zu Alltagsdingen

bis 03.05.2020, Vitra Design Museum Gallery

Nicht alle Gegenstände werden von Designern gestaltet. Zahlreiche autorenlose Alltagsobjekte entwickeln sich in Form, Funktion und Materialität über Jahrhunderte stetig weiter. Einige verändern sich dabei nur im Detail, bei anderen lösen gesellschaftliche, politische oder technische Umbrüche einen rasanten Wandel aus. Das französische Designkollektiv »Collections Typologie« interessiert sich dafür, welche Einflüsse die Gegenstände unseres Alltags formen und verändern. Dabei erforscht das Kollektiv die Geschichte, Herstellung und Formensprache von Gegenständen wie Weinflaschen, Korken oder den Metallkugeln des französischen Pétanque- oder Boulespiels. Die Ausstellung »Typologie. Eine Studie zu Alltagsdingen« in der Vitra Design Museum Gallery
präsentiert die Ergebnisse dieser Recherchen und stellt die aktuelle Arbeit zur Obst- und Gemüsekiste vor. Der einzigartige Blick des Kollektivs lädt uns dazu ein, bisher übersehene Teile unserer Objektkultur zu betrachten. Gleichzeitig ermutigt die Ausstellung dazu, unsere Beziehung zu Alltagsgegenständen – gerade im Hinblick auf den derzeitigen Diskurs zu Ressourcenverbrauch und Lebensgewohnheiten – kritisch zu hinterfragen.
www.design-museum.de

Vitra Schaudepot
After the Wall. Design seit 1989

bis 23.02.2020

Dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer widmet sich die Ausstellung »After
the Wall. Design seit 1989« im Vitra Schaudepot dem Design der vergangenen drei
Jahrzehnte. Anlässlich des 30. Geburtstags des Vitra Design Museums wird dabei
der Einfluss der weitreichenden technischen, kulturellen und soziopolitischen
Umbrüche auf das Design dieser Zeit in den Blick genommen. Die Ausstellung zeigt
Schlüsselwerke aus den Bereichen Produktdesign, Möbeldesign, oder Grafik,
etwa von Jasper Morrison, Philippe Starck, Hella Jongerius, Muji oder IKEA. Sie
umfasst aber auch aktuelle Entwürfe junger zeitgenössischer Designer, die einen
Ausblick auf die Zukunft erlauben. Die Exponate zeigen, dass sich viele der
globalen Umbrüche der letzten 30 Jahre auch im Design spiegeln: von einem
wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit bis hin zu großen gesellschaftlichen
Umwälzungen durch die Öffnung des Internets für die zivile Nutzung im Jahr 1989.
Letzteres hat zu einer wahren Informationsflut sowie zu einer radikalen
Beschleunigung unseres Alltags geführt, die auch Designer maßgeblich
vorangetrieben haben – etwa mit dem ersten iPhone 2007. Jedoch weisen auch
viele der gezeigten Werke auf kritische Denkweisen hin, die zu einem
verantwortungsvollen Umgang mit Konsum, Technologie und Ressourcen
beitragen wollen.
www.design-museum.de

Feuerwehrhaus Vitra
Opening Talk »How to Live?« (EN)
Johanna Agerman Ross, Arno Brandlhuber und Joseph Grima im Gespräch mit Jochen Eisenbrand

07.02.2020 18:00 Uhris 05.07.2020

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung »Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs« spricht Ausstellungskurator Jochen Eisenbrand mit Johanna Agerman Ross, Kuratorin am V&A sowie Gründerin und Direktorin der Designzeitschrift Disegno, und mit dem Architekten Arno Brandlhuber sowie Joseph Grima, Creative Director der Design Academy Eindhoven. Dabei geht es um die Kernfragen der Ausstellung und des Interior Design überhaupt: Wie beeinflusst uns das Interieur, in dem wir leben? Welchen Herausforderungen müssen sich Innenarchitekten heute stellen? Und was macht eigentlich ein gutes Interieur aus?
Der Talk findet in englischer Sprache statt.
Eintritt frei, Anmeldung bis 5. Februar unter:
events@design-museum.de

Vitra Design Museum
»Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs«

08.02. - 23.08.2020

Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Mit der Ausstellung »Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs« initiiert das Vitra Design Museum eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven. Das umfangreiche Programm zur Ausstellung bietet mit Talks, Führungen, Workshops und weiteren Events zahlreiche Gelegenheiten, in die Diskussion einzutauchen.

Phantasy Landscape von Verner Panton im Feuerwehrhaus

08.02. – 23.08.2020

Die Installation »Visiona 2«, die der dänische Designer Verner Panton 1970 im Auftrag der Bayer AG gestaltete, war eines der ungewöhnlichsten Wohninterieurs des 20. Jahrhunderts. In ihrem Zentrum stand die so genannte »Phantasy Landscape« – eine organisch geformte Wohnlandschaft in Rot- und Blautönen, inspiriert von Popkultur und Science-Fiction. Im Rahmen der Ausstellung »Home Stories« zeigt das Vitra Design Museum im Feuerwehrhaus eine begehbare Rekonstruktion dieser Wohnlandschaft. Ein unvergessliches Erlebnis für Erwachsene und Kinder – tauchen Sie ein in die Welt der Pop-Ära!

Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Ländliches Erwerbsleben im 19. Jahrhundert

Winterpause - das Museum öffnet wieder im Frühjahr 2020

Adresse Museum: Landwirtschaftsmuseum Altweil, Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein;
Info und Ansprechpartner:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Tel: 07621/704416, skrnwl-m-rhnd; www.museen-weil.de

Landwirtschaftsmuseum in Alt-Weil
Ländliches Erwerbsleben im 19. Jahrhundert

Winterpause - das Museum öffnet wieder im Frühjahr 2020

Adresse Museum: Landwirtschaftsmuseum Altweil, Bläsiring 10, 79576 Weil am Rhein;
Info und Ansprechpartner:
Kulturamt Stadt Weil am Rhein, Humboldtstr. 2, 79576 Weil am Rhein
Tel: 07621/704416, skrnwl-m-rhnd; www.museen-weil.de

Vitra Design Museum
Die Sammlung des Vitra Design Museums – 1800 bis heute
Dauerausstellung

Schaudepot

Die Sammlung des Vitra Design Museums zählt zu den wichtigsten Beständen des Möbeldesigns weltweit. Sie umfasst insgesamt circa 7000 Möbel, über 1000 Leuchten, zahlreiche Archive sowie Nachlässe von Designern wie Charles & Ray Eames, Verner Panton und Alexander Girard. Am 4. Juni 2016 hat das von den Architekten Herzog & de Meuron gestaltete Vitra Schaudepot eröffnet, in dem das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner Sammlung präsentiert.
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Elisabeth Veith und Gabi Moll: Collagen und Gemälde

(Temporäre Ausstellung im Kulturcafé Kesselhaus)

Blick über die Grenzen

Theater Basel
www.theater-basel.ch

Literaturhaus Basel
www.literaturhaus-basel.de

Cartoonmuseum Basel
Tom Tirabosco - Wonderland

23.11.2019 — 8.3.2020

Tom Tirabosco gehört zu einer Generation von Westschweizer Comicautoren der Nouvelle BD, die seit einigen Jahren mit aussergewöhnlichen und eigenwilligen Arbeiten auf sich aufmerksam machen. 1966 in Rom geboren, lebt er seit 1970 in Genf, wo er heute auch sein Atelier hat. Seine Bewunderung für Maler wie Bruegel, Tizian und Veronese liessen ihn an der Accademia di Belle Arti di Venezia und später an der École supérieure des arts visuels in Genf studieren.
Als Illustrator und Comiczeichner ist Tirabosco auch heute noch der Malerei verbunden, ohne im engeren Sinn zu malen. Eine spezielle, der Monotypie verwandte Technik auf körnigem Papier prägt seinen eigenständigen, sehr plastischen Stil mit weichen Konturen, subtilen Graustufen und kreidigen Farbflächen. Er ist gleichzeitig ein kraftvoller Zeichner und ein fantasievoller Erzähler, der in autobiografischen oder surrealen Stoffen genauso zu Hause ist wie in gesellschaftskritischen oder humorvollen. Dank dieser thematischen Vielfalt ist Tirabosco neben seinen Comicalben, die bei grossen französischen Comicverlagen publiziert werden, bekannt für Illustrationen und Cartoons in Magazinen wie «Strapazin», «Drozophile», «Libération» und «L’Hébdo». Zudem ist er ein einfühlsamer Kinderbuchautor mit einem sicheren Gespür für junge Leserinnen und Leser. Aktuell erschienen ist seine Comicerzählung «Femme sauvage», eine packende und fast wortlose Warnung vor den Konsequenzen unseres Umgangs mit der Natur.

Tirabosco hat unter anderen den Prix œcuménique beim 36. Festival in Angoulême und 2013 zum zweiten Mal den Prix Rodolphe Töpffer der Stadt Genf erhalten. Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel ist die erste Retrospektive des international beachteten Künstlers im deutschen Sprachraum.

Fondation Beyeler
Edward Hopper
 

26. Januar – 17. Mai 2020

Edward Hopper (1882–1967) ist einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Zahlreiche seiner weltberühmten Bilder, die für gewöhnlich nur in den USA zu bewundern sind, werden nun in der Fondation Beyeler präsentiert. Unter den über 60 Gemälden und Aquarellen aus Museen und Privatsammlungen finden sich ikonische Meisterwerke ebenso wie grossartige Entdeckungen. Erstmals rücken dabei die faszinierenden Landschaftsbilder in den Mittelpunkt einer Ausstellung. In ihnen erkundete Edward Hopper die Beziehung von Mensch und Natur. Während auf dem Land die Spuren der modernen Zivilisation immer deutlicher sichtbar wurden, entstanden in den Städten neuartige Landschaften. Zu Hoppers Lieblingsmotiven zählten Leuchttürme, Strandhäuser, Segelboote, ebenso wie Strassen, Tankstellen, Scheunen und Eisenbahnen.
In seinen Kompositionen prägte der Künstler einen neuen Blick auf die Landschaft und die Welt. Die raffinierte Farbwirkung und das dramatische Spiel von Licht und Schatten machen die Darstellungen der Weiten Amerikas, der Strände der Ostküste und der Grossstadt-Landschaften zu einem visuellen Erlebnis. Mit unvergleichlicher Meisterschaft ist es dem Künstler gelungen, dem Einfluss der Umwelt auf das Innenleben der Menschen Anschaulichkeit zu verleihen. Zu Recht gilt Hopper als der grosse Maler des modernen Lebens. Seine Werke hallen bis heute in Kunst, Literatur und Kino nach.

Kunstmuseum Basel Hauptbau
Max Sulzbachner - Mondnächte und Basler Tamtam

Bis 09.02.2020

Kuratorin: Géraldine Meyer
Das Kunstmuseum Basel würdigt das vielseitige Schaffen des Basler Künstlers Max Sulzbachner (1904–1985) mit einer Retrospektive im Zwischengeschoss des Hauptbaus sowie einer Publikation. Sulzbachner ist ein namhafter und sehr beliebter Kunstschaffender; dennoch fehlt bisher eine umfassende Studie seines Œuvres. Durch die Ausstellung und den Katalog soll diese Lücke in der Basler Kunstgeschichtsschreibung geschlossen werden.
«Mondnächte» ist der Titel einer Holzschnittfolge des Künstlers aus dem Jahr 1925. Die eindrucksvollen Blätter sind charakteristisch für Sulzbachners Frühwerk, das durch die Nähe zur Basler Künstlergruppe Rot-Blau geprägt ist. Wie Hermann Scherer und Albert Müller begeisterte sich auch Sulzbachner insbesondere für den Expressionismus Ernst Ludwig Kirchners. Der Basler Künstler interessierte sich stets für das Theatralische–Bühnenhafte sowie für Volksfeste. Die ursprünglichen Landschaftskulissen des Mendrisiotto, die Basler Messe, Zirkusbühnen und andere Schauplätze eines aufregenden oder skurrilen Geschehens zählten schon früh zu seinen liebsten Bildmotiven.
Später brachte es Sulzbachner auch als Bühnenbildner zu grossem Erfolg und prägte dadurch das Erscheinungsbild des schweizerischen Zwischen- und Nachkriegstheaters. Dies illustrieren die zahlreichen Bühnenbildentwürfe, von denen ausgewählte Beispiele in der Ausstellung gezeigt werden. Auch von seinen bekannten «Figurinen zu schweizerischen Volksbräuchen», die sich heute im Basler Museum der Kulturen befinden, werden ausgewählte Stücke präsentiert.
Sulzbi war ein überaus leidenschaftlicher Fasnächtler. Er malte nicht nur Laternen, sondern schrieb und illustrierte auch provozierende Schnitzelbänke und entwarf Fasnachtskostüme. So blieb er der lokalen Volkskunst stets verbunden und wurde für sein grosses Engagement sehr geschätzt. Sowohl der Bezug zu lokalem Geschehen und politischen Verhältnissen als auch die Tendenz zu stilistischer Überzeichnung bis hin zur Karikatur und Satire sind bezeichnend für Sulzbachners gesamtes Kunstschaffen. Mit der Retrospektive wird den Besuchern nicht nur ein Überblick zum mannigfaltigen Œuvre des Künstlers geboten, sondern es werden auch neue Einblicke in die Basler Kunst- und Kulturszene vom ersten Weltkrieg bis in die 60er Jahre ermöglicht.

Shuttle-Service zwischen Vitra Campus und Fondation Beyeler

(Täglich an zwei Zeitpunkten)

Der «24 Stops» Shuttle-Service zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus fährt täglich um 11 Uhr & 15 Uhr vom Vitra Campus weg (Abfahrtsort «Glocke» von Tobias Rehberger) und kostet sechs Euro pro Person, für Kinder kostenfrei, Bezahlung (bar/EC-/Kreditkarte) im Shuttle-Bus. Keine Mindestanzahl an Mitfahrenden.
Umgekehrt fährt der Bus täglich um 11:30 Uhr & 15:30 Uhr von der Fondation Beyeler ab (Abfahrtsort «Wasserspeier» von Tobias Rehberger) - zu den gleichen Bedingungen.
www.design-museum.de

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